Start der Südroute in der Stadt Hof

Am 3. Oktober um 10 Uhr fand ein ökumenischer Dankgottesdienst im Zentrum von Hof in der Lorenzstraße vor der St. Marien Kirche mit ca. 250 Teilnehmern statt. Ortwin Schweitzer predigte; Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner hat ein Grußwort an die Pilger gerichtet; Videoclips von der Wende wurden eingespielt und Zeitzeugen berichten aus Ihrem Leben. Am Ende des Gottesdienstes wurden die Pilger gesegnet. Die Pilgerwanderung startete an der ehemaligen Grenze zwischen Gattendorf und Gassenreuth mit ca. 100 Pilgern. Unter ihnen befanden sich auch 10 Kinder. 


Start der Nordroute in Lübeck-Schlutup

Am 03. Oktober um 11:00 Uhr fand eine Feier in der Fischerkirche St. Andreas in Lübeck-Schlutup im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienst mit dem Ortspfarrer Kai Schäfer, mit Pfarrer Rainer Hermes von der Fokolar-Bewegung und dazu Verantwortlichen der Pilgerwanderung statt. Es nahmen ca. 150 Personen am Gottesdienst teil. Im Rahmen des Gottesdienst wurden die Teilnehmer der Pilgerwanderung gesegnet. Nach einer kurzen Mittagspause an der Grenzdokumentationstätte folgte eine ersten Pilgerwanderung an der Trave mit ca. 70 Pilgern.  

 


Statements zur Pilgerwanderung

"Wir sehen es als Gnade Gottes, für unser Land und verspüren Dankbarkeit, dass Mauern, die Menschen aufziehen, fallen können. Nichts ist bei Gott unmöglich!"

Herbert Frankenberger

 

 

"Mich faszinierte die Möglichkeit auf diese Weise lange Zeit verschlossene Grenzregionen zusammenhängend kennenzulernen und mich in diesem unverhofft von Gott geschenktem Raum neuer Freiheit bewusst, erinnernd und dankbar zu bewegen."

Siegfried Rosemann

Ich bin dankbar für das 30-jährige Jubiläum der Wiedervereinigung. Doch gibt es in den Herzen der Menschen in Ost und West immer noch "alte Mauern". Tiefgreifende Versöhnung zwischen den Menschen Deutschland und zu Gott hin. Dafür bete ich bei der Grenzwanderung 2019.

Andreas Kettner

 

 

Bettina Auerswald

Vor 30 Jahren ist ein absolutes Wunder in unserem Land geschehen. Eine friedliche Revolution mit Kerzen und Gebeten. Gott hat gewirkt, und er wirkt heute noch. Wir wollen auf dieser Wanderung Geschichte live erleben, Gott begegnen und unseren Glauben an sein Wirken stärken.

Hier können Sie weitere Statements von Teilnehmern der Pilgerwanderung lesen.

Ministerpräsidentin a. D. Christine Lieberknecht

Der 9. November 1989, der Tag des Mauerfalls, war eine Sternstunde der Geschichte – für Deutschland, für Europa, für die ganze Welt und natürlich für mich! Es war ein atemberaubender Moment. Es war eine spannende Zeit.

Christine Lieberknecht spricht darüber in dem folgendem Interview des erf: www.erf.de/erf-plus/audiothek/aktuelles-von-tag/der-fall-der-berliner-mauer-war-ein-wunder/6719-5552

 

 

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

"Mit Kerzen, Demonstrationen und Gebeten - gewaltfrei haben die Menschen im Herbst 1989 die Mauer zum Einstürzen gebracht. 30 Jahre nach der friedlichen Revolution und der Grenzöffnung gehen Menschen entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze mit einer Gebetswanderung auf den Spuren der Geschichte. Sie alle machen den einstigen Todesstreifen zum Erinnerungsort unter der Überschrift „Verstehen, versöhnen, Verantwortung übernehmen“.

Bundesminster des Inneren Horst Seehofer

schreibt uns:

Gern übernehme ich das Ehrenamt eines Schirmherrn für diese Gebetswanderung.
Gemeinsam wollen sie auch darum bitten, dass unser Land weiter zusammenwächst und gesund wird an Leib und Seele. In dieser Hoffnung weiß ich mich mit ihnen einig!

Den gesamten Brief können Sie hier lesen!

Ministerpräsident Volker Bouffier

Vor dreißig Jahren wurde eine Grenze überwunden, die als kaum überwindbar galt. Dass diese Teilung friedlich überwunden wurde, ist ein großes Glück. Das gesamte Grußwort können Sie hier lesen.

Fritz Schroth

"Als einer, der an der Grenze zur ehemaligen DDR lebt, habe ich die Friedliche Revolution intensiv wahrgenommen. Wir schulden einen mehrfachen Dank: An Gott, der nach 40 Jahren der Trennung die Wiedervereinigung geschenkt hat; das war nicht Menschenwerk, sondern Gottes Handeln und es begann mit Gebet und Kerzen. - Wir schulden der Bevölkerung der DDR einen ganz großen Dank, für ihren Mut, ihren Einsatz und - die friedvolle Haltung, die zu einer mächtigen Bewegung wurde. - Und wir schulden der einzig frei gewählten Volkskammer der DDR mit dem einzig frei gewählten Ministerpräsidenten mit seinem Kabinett einen großen Dank, denn in den nur 6 Monaten ihres Bestehens, schufen sie geräuschlos. die nötigen Gesetzesänderungen der von der Diktatur zur freiheitlichen Demokratie. Diese Arbeit wurde noch viel zu wenig gewürdigt. Jetzt ist der Anlass da, um dem Dank gegenüber den damals Handelnden, Dank, Respekt und Ehre zu erweisen. Fritz Schroth, Mitglied der Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern".